Einsatzbereiche

ATAK für Events und Security

Ordnungsdienst, Sanitätsdienst und Veranstaltungsleitung sehen dieselbe Karte, ob bei Festivals, Stadtfesten oder Sportveranstaltungen. Ein Vorfall am Einlass erscheint mit Ort und Foto, und die Leitung sieht sofort, wer am nächsten ist.

Große Menschenmenge nachts vor einer hell erleuchteten Open-Air-Bühne.
Foto: Danny Howe / Unsplash

Veranstaltungsleitung

Alle Posten auf einer Karte

Vor der Veranstaltung zeichnen Sie Eingänge, Absperrungen, Rettungswege und Posten ein und verteilen den Plan als Datenpaket. Während der Veranstaltung melden die Kräfte ihre Position und Vorfälle direkt in die Karte.

  • Positionen von Ordnern, Sanitätstrupps und Streifen
  • Vorfälle mit Foto, Ort und Uhrzeit
  • Chat für alle, für Abschnitte oder einzelne Kräfte
  • Kamerabilder im Lagebild der Leitung

Typische Lagen

Ordnungsdienst

Einlass, Bühnenbereich und Absperrungen sind Abschnitte auf der Karte. Staut es sich an einem Eingang, schickt die Leitung Kräfte aus einem ruhigeren Abschnitt.

  • Smartphones
  • Chat
  • Gruppen

Sanitätsposten

Patientenmeldungen erscheinen dort, wo sie entstehen. Die Sanitätsleitung sieht freie Trupps und schickt den nächsten los.

  • TAK Server
  • Smartphones

Streckenposten

Bei Läufen und Radrennen stehen die Posten entlang der Strecke. Spitzen- und Schlussfahrzeug sind auf der Karte zu sehen, Meldungen kommen mit genauem Ort.

  • Mesh-Funk
  • Offline-Karten
Personenschützer im dunklen Anzug mit Sonnenbrille und Ausweis.
Foto: Job Moses / Unsplash

Security

Personenschutz

Im Personenschutz muss das Team jederzeit wissen, wo Schutzperson, Kräfte und Fahrzeuge sind. ATAK zeigt alle auf einer Karte, dazu die geplante Route, Ausweichrouten und Anlaufpunkte wie Krankenhaus oder Polizeiwache.

  • Team und Fahrzeuge mit Position in Echtzeit
  • Routen und Anlaufpunkte vorab als Datenpaket
  • Auffälligkeiten mit Foto und Ort statt langer Funksprüche
  • Daten auf Ihrem eigenen Server
Sicherheitsmitarbeiter in gelber Warnweste behält das Publikum vor einer Bühne im Blick.
Foto: Caleb Oquendo / Pexels

Interoperabilität

Veranstalter und Polizei auf einer Lage

Betreiben Veranstalter und Polizei je einen TAK Server, verbinden sie beide per Federation. Bei einem Vorfall sieht die Polizei sofort Posten, Absperrungen, Rettungswege und gemeldete Vorfälle des Veranstalters. Niemand muss Karten von Hand übergeben, und jede Seite legt selbst fest, was sie teilt.

Dass Behörden bei Großveranstaltungen über TAK zusammenarbeiten, ist in den USA erprobt. Beim Super Bowl 2020 in Miami arbeiteten Einheiten des US-Grenzschutzes und der Küstenwache über TAK mit der Polizei von Miami-Dade zusammen. Auch bei der Amtseinführung des US-Präsidenten 2017 und bei Sitzungen der UN-Generalversammlung nutzten mehrere Sicherheitsbehörden TAK.

Quellen: US-Heimatschutzministerium (DHS S&T), 05.05.2020 · DHS S&T, TAK-Faktenblatt, 01/2020

So fangen Sie an

Für einen Sicherheitsdienst oder Veranstalter mit eigenem Team reichen ein Server und Smartphones für die Posten. Zum Kennenlernen eignet sich ein Tagesworkshop vor der Veranstaltung. Was das kostet, hängt vom Umfang ab: Kosten und Ablauf

Häufige Fragen

Ihre Frage fehlt? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Was passiert, wenn das Mobilfunknetz überlastet ist?

Die Karten liegen offline auf den Geräten. Positionen, Markierungen und kurze Nachrichten laufen über Mesh-Funkgeräte auf 868 MHz weiter, die EU-konform und CE-gekennzeichnet sind. Fotos und Video brauchen eine Datenverbindung.

Brauchen alle Kräfte ein eigenes Gerät?

Nein. Sie legen fest, wer ein Gerät trägt, zum Beispiel Abschnittsleiter, Sanitätstrupps und Streifen. Ordner ohne Gerät erreichen Sie wie gewohnt über Funk.

Können Polizei und Feuerwehr mitsehen?

Ja, wenn Sie es wollen. Sie bekommen für die Dauer der Veranstaltung einen Zugang, oder Sie verbinden Ihre Server per Federation. Was die Behörden sehen, legen Sie über Gruppen fest.

Wo liegen die Daten unserer Kräfte?

Auf Ihrem eigenen TAK Server, in einem Rechenzentrum in Deutschland oder auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Betreiben wir den Server, schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

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